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Weitere InformationenWorum geht es in diesem Artikel?
Der Artikel erklärt, was der Designverbund bei Innentüren bedeutet und wie sich Glas- und Holztüren damit optisch aufeinander abstimmen lassen. Er zeigt die technische Umsetzung, die gestalterischen Möglichkeiten sowie die Einsatzbereiche in Neubau und Sanierung und gibt praktische Hinweise für die Planung.
Das Wichtigste kurz zusammengefasst:
- Der Designverbund überträgt ein einheitliches Oberflächendesign auf Holz- und Glastüren, sodass beide Türarten farblich und strukturell eng aufeinander abgestimmt sind
- Holztüren werden mit einem pflegeleichten NANO-Lack veredelt, Glastüren mit farblich abgestimmten Lackierungen wie Glanzlack oder Graulack
- Auch Strukturen wie Stein, Beton, Stoff, Leder oder Metall lassen sich über spezielle Verfahren auf die Türen übertragen
- Der Designverbund eignet sich sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen und lässt sich in vielen Fällen auch nachträglich um weitere Türen erweitern
- Ein stimmiges Ergebnis setzt die genaue Abstimmung von Türtyp, Oberfläche und Zarge voraus – idealerweise bereits in der Planungsphase mit fachkundiger Beratung
Was bedeutet Designverbund bei Innentüren?
→ Der Designverbund ist eine Veredelungstechnik, mit der Holz- und Glastüren ein einheitliches Oberflächendesign erhalten, sodass sie im Raum wie eine gestalterische Einheit wirken.
Beim Designverbund für Innentüren wird ein einheitliches Oberflächendesign auf verschiedene Türmaterialien – insbesondere Holz und Glas – übertragen. Ziel ist es, die visuelle Wirkung beider Türarten so weit anzugleichen, dass sie im Raum als zusammengehöriges Gestaltungselement wahrgenommen werden.
Während sich furnierte Innentüren und Glastüren – wie Ganzglastüren oder Teilglastüren – üblicherweise deutlich unterscheiden, lassen sich mit abgestimmten Oberflächen Farbwirkung, Struktur und Designlinie harmonisieren. Das Ergebnis ist ein ruhigeres, konsistentes Gesamtbild – besonders in offenen Wohnkonzepten oder bei Sichtachsen mit mehreren Türen.
Wie wird der Designverbund technisch umgesetzt?
→ Holztüren werden mit einem pflegeleichten NANO-Lack veredelt, Glastüren mit passenden Lackierungen – ergänzt durch spezielle Verfahren für Strukturen wie Stein, Beton oder Leder.
Die Umsetzung erfolgt materialabhängig über unterschiedliche Veredelungsverfahren, die aufeinander abgestimmt werden:
Holztüren: Als Basis dienen etwa stabile Türkonstruktionen wie Röhrenspantüren oder stumpf einschlagende Türen. Die Oberfläche wird mit einem widerstandsfähigen NANO-Lack veredelt, der für eine pflegeleichte und langlebige Beschichtung sorgt.
Glastüren: Hier kommen farblich abgestimmte Lackierungen zum Einsatz, beispielsweise Glanzlack oder lackiertes Glas in Grauoptik, um die Farbwirkung der Holztür möglichst genau zu übernehmen.
Strukturdesigns: Optiken wie Holz, Stein, Beton, Metall, Stoff oder Leder werden über spezielle Druck- und Beschichtungsverfahren umgesetzt. Je nach Ausführung entsteht dabei neben der visuellen Wirkung auch eine leichte Oberflächenstruktur.
Bei neubauerTÜREN wird das gewählte Design so präzise auf Glas- und Holztüren abgestimmt, dass beide optisch eins zu eins übereinstimmen – ermöglicht durch die abgestimmte Kombination von Lack- und Strukturverfahren im Designverbund.
Die Abstimmung von Glas- und Holzoberflächen erfordert viel Erfahrung. Erst wenn Lack, Struktur und Zarge exakt zusammenpassen, entsteht das stimmige Gesamtbild, das sich unsere Kundinnen und Kunden für ihre Räume wünschen.
Johannes Neubauer-Maurer, Gründer neubauerTÜREN GmbH

Welche Designmöglichkeiten gibt es?
→ Von Holz- und Steinoptiken über Stoff- und Metallanmutungen bis zu RAL- und NCS-Farbtönen bietet der Designverbund eine breite gestalterische Auswahl.
Der Designverbund bietet eine große gestalterische Bandbreite. Neben klassischen Holz-, Stein- und Betonoptiken lassen sich auch Stoff-, Leder- und Metallanmutungen sowie Farbtöne nach RAL oder NCS umsetzen – wahlweise in matt, seidenmatt oder glänzend, mit oder ohne strukturierter Oberfläche.
Bei neubauerTÜREN lässt sich dieses Prinzip noch weiterdenken: Bestehende Einrichtungselemente wie Parkett oder Möbeloberflächen können gestalterisch aufgegriffen und in die Türgestaltung einbezogen werden, sodass sich das Design nicht nur zwischen Glas- und Holztür, sondern im gesamten Raum fortsetzt.
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Welche Vorteile bietet ein durchgängiges Türdesign?
→ Ein abgestimmtes Türdesign schafft optische Ruhe, besonders in offenen Grundrissen, und lässt sich bei späteren Umbauten meist unkompliziert erweitern.
Ein abgestimmtes Türdesign wirkt sich direkt auf die Raumwahrnehmung aus: Materialbrüche treten optisch in den Hintergrund, wodurch der Raum insgesamt ruhiger wirkt. Gerade bei offenen Grundrissen entsteht so eine harmonische Gesamtwirkung, auch wenn die Türen unterschiedliche Funktionen erfüllen – etwa als Raumteiler, Zimmer- oder Schiebetür. Besonders deutlich wird dieser Effekt in Bereichen wie Wohnküche, Flur oder Büro, in denen mehrere Türen gleichzeitig im Blickfeld liegen.
Ein weiterer Vorteil zeigt sich bei späteren Umbauten oder Ergänzungen: Ein bestehendes Designkonzept lässt sich in der Regel gut erweitern, ohne dass neu hinzukommende Türen optisch aus dem Rahmen fallen.
Wo lässt sich der Designverbund einsetzen?
→ Der Designverbund lässt sich in Neubauten, bei Sanierungen und in Gewerbeobjekten einsetzen – je nach Projekt mit unterschiedlichem Schwerpunkt.
Der Designverbund eignet sich sowohl für Neubauten als auch für Modernisierungen – überall dort, wo Bauherren Glastüren und Holztüren kombinieren möchten. Je nach Projektart ergeben sich dabei unterschiedliche Schwerpunkte, wie die folgende Tabelle veranschaulicht:
| Bereich | Anwendung des Designverbunds |
|---|---|
| Neubau | Einheitliche Gestaltung von Wohnbereichen mit kombiniertem Einsatz von Glas- und Holztüren |
| Sanierung | Anpassung neuer Türen an ein bestehendes Designkonzept |
| Gewerbe | Konsistentes Erscheinungsbild in Büros, Praxen oder Empfangsbereichen |
Auch moderne Türlösungen wie wandbündige Tapetentüren, raumhohe Türen oder Glasschiebetüren, wie sie im Sortiment von neubauerTÜREN erhältlich sind, lassen sich in ein solches Konzept integrieren.
Worauf sollte man bei der Planung achten?
→ Ein überzeugendes Gesamtbild setzt die frühzeitige Abstimmung von Türtyp, Oberfläche, Zarge und Lichtwirkung voraus – idealerweise gemeinsam mit einem erfahrenen Fachbetrieb.
Damit das Ergebnis überzeugt, sollte der Designverbund frühzeitig in die Planung einbezogen werden. Dazu gehört die Abstimmung von Türtyp, Oberfläche und Zarge ebenso wie die Prüfung, welche Designs materialübergreifend umsetzbar sind. Auch Lichtwirkung und Raumkontext spielen eine Rolle, ebenso die Auswahl passender Glanzgrade und Strukturen. Da nicht jede Kombination technisch identisch realisierbar ist, empfiehlt sich die Abstimmung mit einem erfahrenen Fachbetrieb wie neubauerTÜREN – idealerweise im Rahmen einer persönlichen Beratung vor Ort.
Fazit
Der Designverbund bietet eine Möglichkeit, Glas- und Holztüren gestalterisch zusammenzuführen und ein durchgängiges Raumkonzept umzusetzen. Durch abgestimmte Oberflächen, Farben und Strukturen entsteht ein harmonisches Gesamtbild, das besonders in modernen, offenen Wohn- und Arbeitsbereichen seine Wirkung entfaltet.


