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Weitere InformationenWorum geht es in diesem Artikel?
Unterschiedliche Räume stellen unterschiedliche Anforderungen an Zimmertüren. Entscheidend sind dabei Material, Oberfläche und Konstruktion im Zusammenspiel mit Nutzung, Raumklima und gewünschter Wirkung. Auf dieser Basis lassen sich passende Türlösungen systematisch einordnen und sinnvoll auswählen.
Das Wichtigste kurz zusammengefasst:
- Die passende Tür ergibt sich aus der Nutzung des Raumes, nicht aus kurzfristigen Trends
- Wohnräume stellen andere Anforderungen als Schlaf-, Bade- oder Arbeitsbereiche
- Materialwahl und Oberfläche beeinflussen Haptik, Pflegeaufwand und Wirkung
- Öffnungsart und Konstruktion wirken sich auf Lichtführung und Bewegungsfreiheit aus
- Eine durchdachte Türplanung trägt wesentlich zur langfristigen Wohnqualität bei
Warum ist die Türwahl immer eine Frage des Raumes?
→ Die Anforderungen an Innentüren ergeben sich aus der jeweiligen Raumnutzung, da Funktion, Atmosphäre und Beanspruchung je nach Raum stark variieren und eine passende Tür den Alltag unauffällig unterstützt.
Jeder Raum erfüllt eine andere Funktion. Entsprechend unterschiedlich sind die Anforderungen an Innentüren. Während Wohnräume Offenheit, Materialwirkung und Gestaltungsspielraum benötigen, verlangen Schlafzimmer Ruhe und visuelle Zurückhaltung. Badezimmer stellen hohe Anforderungen an Beständigkeit und Pflege, Flure wiederum an Robustheit und Alltagstauglichkeit. Türen übernehmen damit eine wichtige Rolle im Übergang zwischen Nutzung, Atmosphäre und Bewegung im Raum. Diese raumbezogene Herangehensweise prägt auch die Planung bei neubauerTÜREN, wo Türen stets im Zusammenhang mit Nutzung, Alltag und baulicher Situation betrachtet werden.
Eine Tür, die diese Anforderungen erfüllt, wirkt unauffällig. Sie drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern unterstützt den Raum in seiner Funktion. Fehlentscheidungen fallen meist erst im Alltag auf: wenn Oberflächen empfindlich sind, Geräusche nicht ausreichend gedämpft werden oder Türen den Bewegungsfluss stören. Eine raumbezogene Planung hilft, solche Effekte von Beginn an zu vermeiden.
→ Die folgende Grafik zeigt, dass eine unauffällige, gut funktionierende Tür aus dem Zusammenspiel von Ästhetik, Funktionalität, Haltbarkeit, Akustik und einem stimmigen Bewegungsfluss entsteht.

Welche Tür passt zu welchem Raum?
→ Die passende Innentür ergibt sich aus der jeweiligen Raumnutzung, da Wohn-, Schlaf-, Bade- und Küchenbereiche unterschiedliche Anforderungen an Material, Oberfläche, Lichtdurchlass und Alltagstauglichkeit stellen.
Wohn- und Essbereich
Wohn- und Essbereiche sind kommunikative Räume, in denen Türen bewusst Teil der Architektur sein dürfen. Bewährt haben sich titangraue Design-Innentüren mit Furniereinlage wie Carma 01, Carma 02 oder Carma 06 sowie echtholzfurnierte Türen aus Nuss flader quer oder Nuss längs. Sie verbinden Fläche, Struktur und Materialwirkung und wirken zugleich ruhig und präsent. In offenen Grundrissen kommen zudem Schiebetüren aus Holz oder Glas zum Einsatz, um Bereiche flexibel zu verbinden oder bei Bedarf zu trennen.
Schlafzimmer
Im Schlafzimmer steht Ruhe im Mittelpunkt. Geschlossene Türblätter ohne Glas unterstützen Rückzug und Erholung. Häufig werden Laminattüren in warmen, gedeckten Tönen wie Valeur Taupe oder Valeur Grau gewählt, da sie ruhig wirken und eine gleichmäßige, matte Oberfläche haben.
Alternativ eignen sich echtholzfurnierte Türen wie Nuss längs oder Eiche längs, deren klare Maserung und natürliche Haptik eine wohnliche, entspannte Atmosphäre schaffen.
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Badezimmer
Badezimmer stellen deutlich andere Anforderungen. Feuchtigkeit, Dampf und Temperaturschwankungen erfordern besonders widerstandsfähige und formstabile Oberflächen. Bewährt haben sich CPL-Laminattüren in hellen, funktionalen Farbtönen wie Laminat Brillant Weiß oder Laminat Lichtgrau, da sie pflegeleicht und unempfindlich sind.
Wenn Tageslicht gewünscht ist, kommen Teilglastüren mit satiniertem Floatglas zum Einsatz, etwa aus den Serien Freche, Freie oder Sinnlich, die Helligkeit ermöglichen und gleichzeitig zuverlässigen Sichtschutz bieten.
Küche und Essküche
In der Küche zeigt sich Alltag besonders deutlich. Türen sind hier Hitze, Dampf und häufigen Berührungen ausgesetzt. Kratzfeste, leicht zu reinigende Laminatoberflächen sind daher sinnvoll. Typisch sind Türen in Titangrau oder Nebelgrau sowie strukturierte Holzoptiken wie Solar Eiche strukturiert oder Ripped Eiche quer. In offenen Wohnküchen schaffen Schiebetüren aus Holz oder Glas zusätzliche Flexibilität, ohne dauerhaft Raum zu verlieren.
Die folgenden Beispiele zeigen kompakt, welche Türtypen sich in verschiedenen Räumen bewähren.
| Raum | Geeignete Türtypen / Beispiele |
|---|---|
| Wohn- und Essbereich | Design- und Echtholztüren (z. B. Carma 01–06, Nuss flader quer, Nuss längs), Schiebetüren aus Holz oder Glas |
| Schlafzimmer | Geschlossene Laminattüren in warmen Tönen (Valeur Taupe, Valeur Greige), Echtholzfurnier Nuss längs oder Eiche längs |
| Badezimmer | CPL-Laminattüren in hellen Farbtönen (Brillant Weiß, Lichtgrau), Teilglastüren mit satiniertem Floatglas |
| Küche / Essküche | Kratzfeste Laminattüren (Titangrau, Nebelgrau), Holzoptiken (Solar Eiche strukturiert, Ripped Eiche quer) |
Warum eine ganzheitliche Planung entscheidend ist!
→ Eine ganzheitliche Türplanung berücksichtigt Nutzung, Material, Konstruktion und Alltag gemeinsam und vermeidet so funktionale und gestalterische Fehlentscheidungen.
Fehlentscheidungen entstehen meist dann, wenn Türen isoliert betrachtet werden. Wird ausschließlich nach Optik gewählt, bleiben Aspekte wie Pflegeaufwand, Akustik oder langfristige Nutzung oft unberücksichtigt.
Eine durchdachte Planung verbindet Türblatt, Oberfläche, Konstruktion und Raumnutzung zu einer stimmigen Einheit. Türen wirken dann nicht als nachträgliche Ergänzung, sondern als selbstverständlicher Bestandteil des Wohnkonzepts.
„Eine gute Innentür fällt nicht nur durch Design auf, sondern dadurch, dass sie den Raum in seiner Nutzung unterstützt.“
Johannes Neubauer-Maurer, Gründer neubauerTÜREN GmbH

Fazit
Der Türstock ist ein historisch gewachsener Begriff, die Zarge hingegen das zentrale Bauteil moderner Innentürsysteme. Wer diesen Unterschied versteht, plant Türen nicht als Einzelprodukt, sondern als funktionales und gestalterisches Ganzes.
Zargen sind mehr als Rahmen. Sie verbinden Wand und Tür, gleichen Baumaße aus und entscheiden darüber, wie ruhig, präzise und langlebig eine Tür im Alltag funktioniert. Genau deshalb lohnt es sich, ihnen in der Planung die Aufmerksamkeit zu geben, die sie verdienen.


